Neustart wichtiger Systemdienste über das Terminal

Manchmal ärgert man sich über den drehenden “Beachball” auf einem Mac OS X System, weil einer der wichtigen Systemdienste hängt. Im Grunde gibt es 4 Verdächtige (Finder, Dock, Spaces und Menuleiste) die man gerne ab und an mal neu starten möchte ohne den Rechner gleich neu booten zu wollen. Mittels Terminal kann man jedem Dienst unter OS X zu Leibe rücken.

Einen hängenden Finder startet mittels

neu.

(Eine weitere Möglichkeit den Finder neu zu starten ist mit gedrückter Optionstaste (=alt) + rechten Maustaste auf das Finder Icon im Dock. Dort Neustart auswählen und das wars dann auch schon. Leider funktioniert das nicht immer.)

Wenn das Dock nicht mehr reagiert, kann man ihm mit folgendem Befehl auf die Sprünge helfen:

Spaces wird ebenfalls mit diesem Befehl neugestartet:

Wenn die Menuleiste nicht ehr reagiert (auch bei Spotlight):

Diese Befehle bewirken immer das gleiche, das der zuständige Dienst sofort beendet wird. OS X startet diesen Dienst aber sofort neu und man kann den “hänger” somit ohne Datenverlust umgehen.

Cloud: Sync oder Backup

Für mich und meine Kunden bin ich gerade auf der Suche nach einem günstigen Online Speicher. Dabei geht es mir gar nicht um die Größe, sondern hauptsächlich um die MultiUser Fähigkeit.

Mein bisheriger Workflow lief folgendermaßen ab. Ich richtete für jeden Kunden ein Konto bei einem deer üblichen Verdächtigen Cloud Anbieter ein legte ein Verzeichnis an und gab dieses dann für mich frei. Der Vorteil für mich war das ich für jeden Kunden immer ein zusätzliches Freikontingent bekam. Die Daten waren nach wie vor in Kundenhänden, sprich durch Entzug der Freigabe bin ich auch nicht mehr an die Daten herangekommen. Das ganze lief bis jetzt eigentlich sehr brauchbar ab.

Im Zuge der Professionalisierung, ging es aber leider nicht nur um den reinen Austausch von Daten, Vielmehr rückten für mich nun auch Services wie Backups von fertigen Projekten usw. in den Focus. So lasse ich viele WordPress Installationen automatisiert in eine Dropbox sichern. Leider ist bei Dropbox keine Freigabe innerhalb des app Verzeichnisses zu bewerkstelligen. Somit mußte wieder irgendein zusätzlicher Dienst das hin und her kopieren bewerkstelligen. Der Wunsch alle Kunden in einem großen Laufwerk zu organisieren wuchs in den letzten Wochen in mir immer mehr. Weiter lesen

MODX Multidomain

Wissen ist wenn man weiß wo es steht, ein Problem ist nur immer das heraussuchen. Da es mich doch ab und an wieder betrifft schreib ich es nun in mein eigenes Blog ! Was ? Multidomains unter MODX Revolution. Das ganze ist so einfach das ich vor einem Jahr dachte das muss ich mir nicht notieren. Falsch gedacht. Vor einem Jahr noch selbst eingerichtet weiß man nach 13 Monaten wirklich nicht mehr was man gemacht hat. hier also noch einmal die Kurzanleitung:
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Owncloud mit Webhosting

Die Grundinstallation von ownCloud (eine Alternative zu Dropbox usw. welche auf dem eigenen Server läuft) ist dank eines Webinstallers relativ schnell geschehen. Leider konnte kein Client auf den Server (ich hoste ownCloud bei all-inkl.com) zugreifen. Der Connect funktioniert noch, aber danach bricht er mit fehlerhaften Zugangsdaten ab. Das Webinterface funktioniert dagegen tadellos.

Mit etwas recherchieren hab ich nun eine Lösung für die Problematik gefunden. Diese war eigentlich für eine 3er Version von ownCloud gedacht, lässt sich aber auch für die aktuelle 4.5.x anwenden:

Das erste was man ändern muss ist die .htaccess Datei, dort trägt man eine weiter RewriteRule ein:

als nächstes sucht man sich die Datei base.php im owncloud/lib Verzeichnis heraus und sucht folgende Zeilen:

dahinter folgt muß nun folgender Code eingefügt werden:

Nach dem Speichern sollte sämtliche Dienste wie WebDAV, CalDAV usw. auch von einem entfernten Client funktionieren.

WordPress Plugins die man ausprobiert haben sollte

WordPress ist eine der besten Blogging Plattformen weltweit. Es ist die meisten verwendete CMS/Blog Software überhaupt (über 60% aller Systeme basieren auf WordPress wohingegen Typo3 gerade mal einen Marktanteil unter 1 % hat). Eines der Hauptgründe ist die große Anzahl von Plugins/Erweiterungen die es für WordPress gibt. Da es dabei wie in den SmartPhone AppStores viele Erweiterungen gibt die es nicht wert sind installiert zu werden, möchte ich ein paar Perlen herausgreifen, die ich auch selbst oft verwende:

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